Innovationspreiskugel

Glamento GmbH (Werther): Universell einsetzbarer Fußboden auf Glasbasis

Als Geschäftsidee hat Glamento einen neuen, verschleißfreien Fußboden aus Glas entwickelt. Er besteht zu 95 Prozent aus Recycling-Glas und zu 5 Prozent aus einem hochwertigen Harz, das für die Bindung sorgt. Bei Glas handelt es sich mit Abstand um einen der härtesten Werkstoffe überhaupt. Ein Verkratzen oder Beschädigen des Glamento-Glasbodens ist fast unmöglich. Der Boden zeichnet sich durch seine universelle Einsetzbarkeit und ansprechende Optik aus. Das erst im Juli 2009 gegründete Unternehmen wird für dieses innovative Produkt mit dem Start Up-Preis 2009 ausgezeichnet. 

 

Ausgangspunkt waren Erfahrungen von Glamento-Gründer Rudolph Meyer im Umfeld seines Sanierungsbetriebs. Es wurde immer wieder der Bedarf von Industrieunternehmen nach einem hochwertigen, verschleiß- und abriebfesten Belag deutlich, der schnell und einfach plangerecht zu verlegen, rutschfest und zusätzlich noch pflegeleicht ist. Die bestehenden Produkte am Markt konnten und können diese Anforderungen nicht erfüllen. Es entstand die Idee, einen eigenen Fußboden zu entwickeln, der diesen Ansprüchen gerecht wird und sich in einem marktgerechten Preis-Leistungs-Verhältnis befindet.

 

Allein die Erstellung der Rezeptur des Fußbodens hat rund ein halbes Jahr Forschung  in Anspruch genommen. Dabei wurde das alltagsübliche Glas in seine Bestandteile zerlegt, die Verhältnisse der einzelnen Substanzen variiert und dann im Ergebnis die optimale Mischung abgeleitet. Der Boden besteht nun ausschließlich aus recyceltem Glas und einem hochwertigen Harz als Bindemittel. Umfangreiche Testverfahren bei renommierten Institutionen (z.B. Fraunhofer-Institut) bestätigen die besonderen Eigenschaften des Produkts.  Die Entwicklungsarbeit bezog auch die Verlegetechnik ein. Dafür wurden in Zusammenarbeit mit Maschinenbauingenieuren Verlegemaschinen entwickelt und patentiert.  Nach einer Gesamtentwicklungsdauer von drei Jahren wurde jetzt der neue, universell einsetzbare Glasfußboden von Glamento für den Markt freigegeben.

 

Der Glamento-Glasfußboden zeichnet sich durch seine hohe Stabilität und einzigartige Optik aus, er kann praktisch auf allen Untergründen verlegt und genutzt werden. Er bietet auch die Möglichkeit des selbstragenden Einbaus. Übliche Unterbauten, wie zum Beispiel Estriche, sind nicht erforderlich. Der Boden ist innen und außen nahtlos verlegbar und bereits nach 24 Stunden voll belastbar. In Privatbereichen gleicht sich der Glasfußboden immer der Raumtemperatur,  plus/minus 1 Grad Celsius, an. Er ist besonders geeignet für Fußbodenheizungen: der Boden speichert die Wärme und wirkt so energiesparend.

 

Der Glasfußboden wurde speziell für die Industrie entwickelt, kann aber auch im Handel, in öffentlichen Gebäuden und im Privatbereich problemlos eingesetzt werden. Die Optik und somit den Preis des Bodens kann der Kunde individuell bestimmen. Für den Glasfußboden wird ein hohes Marktpotenzial gesehen. Neben der Verlegung als Fußboden wird das Material in absehbarer Zeit als Wandbelag angeboten. Großes Interesse besteht auch in der Küchenindustrie, um daraus Arbeits-, Tisch- und Deckenplatten nach Kundenwunsch herstellen zu lassen. Konkrete Anfragen und Aufträge für den universellen Glasfußboden liegen bereits vor. Bis Januar 2010 werden zunächst 24 neue Arbeitsplätze bei Glamento entstehen.

 

Die Jury lobt die hartnäckige, konsequente und mühevolle Entwicklungsarbeit, die aus einer Idee ein einzigartiges und erfolgversprechendes Produkt gemacht hat. Das Unternehmenskonzept wird als gut durchdacht und von langer Hand vorbereitet bewertet.

Portrait Rudolph Meyer
Kontakt:
Rudolph Meyer, Geschäftsführer
Tel: 05203 882500
E-Mail-Kontakt
www.glamento.de
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